Beide haben denselben Zweck, aber unterschiedliche Technik: Sowohl Durchlauferhitzer als auch Warmwasserspeicher versorgen die nahegelegenen Wasserhähne mit Warmwasser. Als Faustregel gilt: Für ca. 10 Liter Heißwasser pro Minute ist ein Durchlauferhitzer mit ca. 24-27kW noch locker ausreichend, bei 15 Litern oder mehr pro Minute sollte man jedoch einen Warmwasserspeicher nutzen.

Elektrische Durchlauferhitzer

Bis zu ca. 10 Liter / Minute: Durchlauferhitzer

Durchlauferhitzer erwärmen das Wasser immer nur auf Abruf, wenn es also an einem Wasserhahn abgezapft wird. Dafür muss das Wasser spontan aufgeheizt werden. Dass ist energieeffezient, stößt aber bei großen Wassermengen an seine Grenzen.
Je schneller das Wasser durch den Erhitzer läuft, desto mehr Energie ist erforderlich, um es in der immer kürzeren Durchlaufzeit aufzuheizen. Ein leistungsstarker Durchlauferhitzer kann auch mehrere Zapfstellen parallel mit Warmwasser versorgen: Bei 24 oder 27 kW sind je nach Modell zwischen 8 und 16 Liter pro Minute möglich.

Elektrische Warmwasserspeicher

Ab ca. 15 Liter / Minute: Warmwasserspeicher

Falls Sie häufiger parallel mehrere Wasserhähne, Duschköpfe oder Badearmaturen mit Heißwasser versorgen möchten, dürften oft mehr als 10 Liter pro Minute anfallen. Dann empfiehlt sich entweder die Anschaffung von mehr als einem Erhitzer – oder stattdessen für eine zentrale Warmwasserversorgung die Anschaffung eines Warmwasserspeichers. Dieses Gerät nennt man auch Boiler (von engl. to boil = kochen).

Ein Warmwasserspeicher erhitzt Wasser auf Vorrat, was zwar prinzipiell mehr Energie erfordert, aber dafür immer eine Warmwasser-Reserve bietet. Je nach Bedarf sind Kleinspeicher mit ca. 5 bis 10 Litern oder Gr0ßmodelle mit ca. 30 bis 100 Litern Speicher-Volumen verfügbar.